25 Jul 2019

MICA Praxistest mit Schwimmprüfung

Gough Lui vom Elektronik-Distributor element14 hat das MICA Industrial IoT Kit einem Praxistest unterzogen, der es in sich hat. Vorab sei soviel gesagt: MICA kann nicht schwimmen, aber lange tauchen.

Zweieinhalb Wochen lang musste das Setup bestehend aus MICA USB und Bosch CISS Sensor der Witterung mit Temperaturunterschieden von mehr als 30° ausharren, inklusive Morgentau und praller Mittagssonne. Detaillierte Auskunft über die vorherrschenden Witterungsverhältnisse während des Testverlaufs gibt das Node-RED Dashboard, dass die vom CISS Sensor gemessenen Werte wie Temperatur, Feuchtigkeit Druck und Helligkeit in einer Zeitverlaufskurve visualisiert. Power kommt von einer Autobatterie, aber nur wenn die 15 Watt Solarpanele nicht liefern kann.

Finale Prüfung: Kann MICA Schwimmen?

Als finale Praxis-Prüfung wurde die MICA einem Schwimmtest unterzogen. Dafür genügte eine einfache Plastikwanne gefüllt mit Wasser. Ein schneller Check der PushPull USB und M12 Steckverbinder und schon folgt der „Sprung“ ins kalte Wasser. Das Ergebnis: MICA kann zwar nicht schwimmen aber über eine Stunde unter Wasser einwandfrei Daten liefern. Prüfung bestanden!

In einem zweiten Test demonstriert Gough neben der Funktionalität der GPIO Schnittstelle den Betrieb der MICA im höheren Temperaturbereich bis knapp an die zulässige 75° C Grenze. Auch hier zeigt MICA dass sie „zum Überleben gemacht“ ist.