Assistenzsysteme: Mensch-Maschinen-Interaktion mittels Retrofit optimieren


Mit dem User Experience (UX)-Ansatz analysiert akquinet, wie Mensch und Technik in Industrieanalagen miteinander agieren. Anhand digitaler Retrofits werden diese Prozesse optimiert, prozessrelevante Daten generiert und mittels Schnittstellen in das gesamte Fertigungsmanagement integriert.

Zielsetzung
  • Mitarbeiter an Arbeitsplatz entlasten durch Automatisierung von Mengenprüfungen
  • Optimierung displaygestützter Freigaberoutinen
  • Höhere Durchsatzraten bei gleichzeitiger Reduktion von Produktbeanstandungen
  • Vertikale Integration der generierten Daten in die IT-Fertigungspyramide (Maschinensteuerung->MES->ERP)
Leistungsumfang
  • Empirische Analyse manueller Arbeitsschritte durch User Experience-Methoden wie Eye-Tracking.
  • Optimierungspotentiale der manuellen Verarbeitung hinsichtlich motorischer Effizienz, Produktqualität und Durchlaufzeit erkennen
  • Integration von Sensorik, MICA und IT-Landschaft zur Produktionssteuerung
  • Reduktion der Interaktionspunkte zwischen Mensch und Geräten mittels optimierter UX
  • MICA als zentrales Gateway zwischen der Maschinensteuerung und dem ERP-System
Vorteile
  • Reduzierung von Medienbrüchen durch nahtlose Integration aller Systeme
  • Reduktion der Interaktionspunkte zwischen Mensch und Geräten
  • Teilautomatisierung des Wertschöpfungsprozesses
  • Drastische Reduzierung von Fehlern / Beanstandungen

Mit dem User Experience (UX)-Ansatz analysiert akquinet auf Fachprozessebene, wie Mensch und Technik in Industrieanalagen miteinander agieren. Anhand digitaler Retrofits werden diese Prozesse IT-seitig optimiert, prozessrelevante Daten generiert und mittels Schnittstellen in das ERP/MES-Fertigungsmanagement integriert.

Im Kontext von Industrie 4.0 Projekten erachtet es akquinet als essentiell, das Know-how des Betriebspersonals in seine Analyse miteinzubeziehen. Häufig sind es Mitarbeiter, die Digitalisierungspotentiale in ihren täglichen Fachroutinen am besten erkennen und von Retrofits im Arbeitsalltag am unmittelbarsten profitieren. Ein Beispiel sind Verpackungs-Arbeitsplätze in der industriellen Fertigung. Dort fassen Mitarbeiter variierende Stückzahlen in dementsprechend zu kennzeichnende Verpackungseinheiten zusammen. Teilprozesse wie Qualitätschecks, Wiegeprozesse und Druckerkonfigurationen sollten hierbei penibel eingehalten werden. Aufgrund der seriellen Abfolge von Handgriffen, besteht jedoch gerade dort eine erhöhte Fehleranfälligkeit, die sich beim Kunden schnell bemerkbar macht. Durch die Automatisierung von Teilprozessen mittels sensorischer Erfassung von Füllmengen, displaygestützter Freigaberoutinen und Druckerintegration lassen sich Interaktionspunkte zwischen Mensch und Geräten drastisch reduzieren.

Als lokale Computing Plattform erlaubt es MICA zudem, Sensordaten im direkten Umfeld von Maschinen und Anlagen zu verarbeiten, semantisch aufzubereiten und für die Maschinensteuerung nutzbar zu machen. So können mittels Gewichtssensorik Verpackungsgrößen wie Füllmengen in Echtzeit an den jeweiligen Produkttyp angepasst werden. Um die Daten aus dem Fertigungsprozess auch für die strategische Produktionsplanung nutzbar zu machen, integriert akquinet den MICA -Gateway mittels standardisierter Schnittstellenlösungen in die die gesamte Fertigungspyramide: von der Maschinensteuerung, über das MES-Produktionsleitsystem bis hinauf in die ERP-Produktionsplanung. Aufgrund der offenen Entwicklungsumgebung sind Systemintegrationen unabhängig von bestehenden IT-Architekturen keine Grenzen gesetzt.

Über uns

akquinet ist auf IT-Prozessberatung in der Industrie 4.0 spezialisiert und verfügt mit agilen Projektteams über ein breites Dienstleistungsprofil: Von Predictive Maintenance bis hin zu Fertigungsleitsystemen analysiert und digitalisiert akquient auf Basis von SAP, Microsoft und Open Source Technologien Industrieprozesse.
Autor Simone Pudell
Telefon +49 40 881 73-4399